03.-04.06.2014: Xi'an

Klicken Sie auf ein Bild, um es größer anzuzeigen.

Steintore


Fakten zu Xi'an und der Terrakotta-Armee:

Xi'an ist die Hauptstadt der chinesischen Provinz Shaanxi und hat heute etwas über 8 Millionen Einwohner. Die Stadt war der Ausgangspunkt der berühmten Seidenstraße und unter der Qin-Dynastie die erste Hauptstadt des Kaiserreichs China. Im Verlauf von 1120 Jahren war sie immer mal wieder Hauptstadt eines der Kaiserhäuser und gehört damit zu den Vier Großen Antiken Hauptstädten von China.

Eine Stadtmauer mit einer Gesamtlänge von insgesamt 13,6 km umschließt die Innenstadt von Xi'an. Sie wurde zwischen 1374 und 1378 erbaut und ist die größte weitgehend erhaltene Stadtmauer in China.

Xi'an wurde mit den archäologischen Ausgrabungen im Jahr 1974 weltbekannt, als über 8000 lebensgroße Terrakotta-Soldaten in Gefechtsaufstellung entdeckt wurden. Die Grabstätte des Kaisers Qin Shihuangdi (221 v. Chr.-209 v. Chr.), der als Erster China als Land einte und die Qin-Dynastie begründete, ist heute eine der meistbesuchten Touristenattraktionen in China.

Terrakotta-Armee

Die 1974 von Landarbeitern bei Xi'an entdeckte Grabstätte des Kaisers Qín Shihuángdì ist einer der bedeutendsten archäologischen Funde des zwanzigsten Jahrhunderts. Bereits im Alter von 13 Jahren (246 v. Chr.), kurz nach seiner Thronbesteigung, ließ der Kaiser mit dem Bau seiner Grabstätte beginnen. Während der 36 Jahre dauernden Arbeiten waren bis zu 700.000 Arbeiter gleichzeitig mit dem Bau beschäftigt. Auf einem mehrere Tausend Quadratmeter großen Areal wurde eine Grabkammer, geschützt von einer Armee lebensgroßer Tonsoldaten (Terrakotta-Armee) errichtet.

Während der Regentschaft von Qin Shihuangdi wurden die bis dahin unabhängigen chinesischen Feudalstaaten zum ersten Mal zu einem Großreich vereinigt. Weitere Errungenschaften dieses ersten Kaisers des chinesischen Großreichs waren der Ausbau der Großen Mauer, die Anlage von Überlandstraßen und Kanälen sowie die Verwendung einheitlicher Schrift und Währung. Im Alter von 49 Jahren starb Qin Shihuangdi während einer Inspektionsreise in die Provinz, und wurde in seiner Grabkammer beigesetzt.

Der zweite Sohn des Qin Shihuangdi, Qin Er Shi, der die Herrschaft übernahm, war nicht annähernd so fähig wie sein Vater. Bereits drei Jahre nach dem Tod des Kaisers kam es zu Aufständen, und der Rebellengeneral Xiang Yu verwüstete die Grabstätte (207 v. Chr.). Die Schächte mit den Tonsoldaten wurden aufgebrochen und ein großer Teil der Waffen entwendet. Die Holzwände, welche die Soldaten umschlossen, wurden verbrannt und viele Figuren zerstört. 206 v. Chr. wurde Qin Er Shi getötet und das Ende der Qin-Dynastie war besiegelt.

Anders als die Grabstätte von Qin Shihuangdi wurden die Tonsoldaten in keiner der zeitgenössischen oder späteren Aufzeichnungen erwähnt. Ihre Entdeckung war deshalb selbst für die Fachwelt eine Sensation. Bisher wurden mehr als 3000 Soldaten und Pferde sowie mehr als 40.000 Waffen ausgegraben und restauriert, geschätzte weitere 5000 Figuren sind noch im Erdreich verborgen.


Terrakotta-Armee - Des Kaisers ewige Armeen / Doku ZDF


DOKU: Quin Shin Huangdi - Chinas erster Kaiser und sein Grab -- Sphinx - Terra X


Di, 03.06.2014: Xi'an, wechselnd mit einigen Schauer am Abend, 34°C

Unser Zimmer in der Ancient City Jugendherberge lag zum Hinterhof raus und war total abgeschirmt von Stadtlärm. Insofern konnten wir erst einmal richtig ausschlafen. Helen wachte dann irgendwann total durstig auf. Sie hat sich dann schnell angezogen und hat um die Ecke von der Jugendherberge erst einmal Trinkwasser und Zucker für unsere Tassen Tee gekauft. Lebensnotwendig!!!

Das kleine Restaurant in der Jugendherberge hatte sehr gutes Essen zu vernünftigen Preisen und wir zogen uns zum Frühstück, okay ... Brunch!, ein Rührei mit Würstchen rein. Anschließend machten wir Gebrauch von der Waschmaschine und hängten unserer Wäsche draußen in der Sonne auf. Die Jugendherberge liegt im Zentrum der Stadt unweit von der alten Stadtmauer. Eine Metro Station war direkt an der nächsten Straßenecke - ein idealer Übernachtungsplatz also für nur drei Nächte (33US$ die Nacht).

Wir waren nach Xi'an gekommen, um die berühmte Terrakotta Armee zu bewundern, wussten aber schon vorab, dass wir nach der langen Zugfahrt nur wenig Energie dafür am ersten Tag in Xi'an haben werden. Es war heiß und schwül und es kostete uns etwas Überwindung die Klimatisierte Jugendherberge zu verlassen, aber wenn man schon mal hier ist, dann will man auch was sehen, oder?

Wir schlenderten also ganz gemütlich von der Jugendherberge in Richtung Xi'an Bell Tower - ein berühmtes Wahrzeichen der Stadt. Vor 17 Jahren sind wir mit Exodus zwei Monate lang im Westen von China (von Kashgar bis nach Hong Kong runter) unterwegs gewesen. Damals kamen wir nur durch zwei Großstädte (Chengdu und Kunming). Wir können uns noch gut an die Millionen von Fahrrädern erinnern, die in Chengdu auf den Straßen zum Stau führten. Damals sah man nur wenige Autos auf den Straßen.

Uns war sofort klar, dass sich vieles in China in den letzten 17 Jahren verändert hatte. Die breit angelegten Hauptstraßen von Xi'an waren gesäumt mit großen Kaufhäusern, Banken und modernen Geschäften. Eigentlich kamen wir uns vor wie in einer Amerikanischen Großstadt - nur mit Chinesischen Schriftzügen überall. Der Verkehr auf den Straßen mit hochmodernen BMWs, Audis, Mercedes und Japanischen Markenfahrzeugen war enorm. Mit dem Fahrrad war heute keiner mehr unterwegs! Die Chinesen sahen hipp aus. Alle mit Handy am Ohr oder in der Hand. Frauen trugen Stöckelschuhe und SEHR kurze Röcke, Männer Anzug und Krawatte.

Wir hatten irgendwie befürchtet, dass die Großstädte in China genauso verdreckt sind, wie die in Indien - hier leben ja über zwei Milliarden Menschen. Aber dem war nicht so! Ganz im Gegenteil! Man hätte von der Straßen essen können. Überall gab es Abfalleimer, die auch genutzt wurden! Sogar mit Mülltrennung, wie bei uns in Deutschland. Keiner schmiss hier eine Kippe oder Müll auf die Straße und wir konnten mehrfach die jungen Leute dabei beobachten, dass sie sich die Verkaufspackung genau anschauten und nach dem Recycling Logo suchten. Anschließend wurde der Müll dann auch in den richtigen Eimer geworden.

Ganz ehrlich ... wir waren begeistert. Okay, China ist trotzdem als weltgrößter Umweltverschmutzer bekannt und weg von den hochmodernen Stadtteilen mag das alles ein wenig anders aussehen, aber immerhin ... hier findet ein Wandel statt! Die Kommerzialisierung und Modernisierung ist halt in China noch in den Kinderschuhen und wir haben in Europa auch Jahrzehnte gebraucht, um ein Umweltbewusstsein zu erlangen.

Ungewohnt nach all der langen Zeit in Nepal und Tibet war für uns allerdings der Straßenlärm und die vielen Menschen. Unter dem Bell Tower (erbaut 1384 während der Ming Dynastie) lag eine riesige Metro Station, deren Gänge in einem großen Rund angelegt waren, von dem dann die einzelnen Gleise und Straßenzugänge abgingen. Wir verloren in den Menschenmassen total die Orientierung! Eigentlich wollten wir nur unterwärts die Straße überqueren, aber wir wussten ohne Kompass nicht mehr, wo Norden und Süden lag. Dabei entdeckten wir den unterirdischen Eingang zu einer großen Lebensmittelabteilung. Hier bekam man alles, was das Herz begehrte! Helen kam sich vor wie im Schlaraffenland. Die Lebensmittelabteilung war nur das Untergeschoss eines sehr großen Kaufhauses. Wir nahmen die Rolltreppen nach oben und schlenderten neugierig durch die Luxusabteilungen.

In der Etage für Haushaltsgeräte demonstrierte eine junge Mitarbeiterin das Schlagen von Sahne mit dem Mixer. Vor ihr saßen zwei Frauen, die ihren Mund gar nicht mehr zubekamen, als die Mitarbeiterin die Schale mit der fest geschlagenen Sahne auf den Kopf stellten und die Sahne nicht aus der Schüssel plumpste. Offensichtlich ist das hier noch eine Sensation und was ganz neues!!! Ich musste echt lachen. Irgendwie sind die Chinesen lustig! Ist wie das Beobachten von Kleinkindern, die zum ersten Mal was neues entdecken.

Wir schenkten uns den Eintritt für den Bell Tower und anschließend den Drum Tower - einfach zu viele Menschen. Stattdessen schauten wir uns im Muslimischen Viertel hinter dem Drum Tower den Straßenmarkt an. Hier wurden interessante Fleischwaren angeboten. Frittierte Schweinefüße, Nieren am Spieß und Schaschliks. Wir beobachteten die Produktion von Dumplings, breiten Bandnudeln und einer Art Türkischer Honig. Ein junger Mann zog und knetete den zähen Teig über einen Fleischerhaken, der dann später in Sesamkörnern zu einem flachen Teig gerollt und dann mit dem Messer in kleine Stücke geschnitten wurde.

Nach etwa vier Stunden laufen waren wir erschöpft und nahmen in der Rushhour die Metro zurück zu unserer Jugendherberge. Ich habe das Gedrängel in der U-Bahn auf Video aufgenommen. In Deutschland hat man das nur nach Großveranstaltungen. Hier ist das Gang und Gebe und geht extrem geordnet ab. Platzangst darf man trotzdem nicht haben!


Xi'an Sightseeing und Metro

Wir schafften es gerade noch rechtzeitig unsere getrocknete Wäsche einzusammeln, bevor der Himmel über uns mit einem Abend-Gewitter zusammenbrach. Kein Wunder bei 34°C im Schatten.

Mi, 04.06.2014: Xi'an, überwiegend sonnig, 28°C

Heute stand die berühmte Terrakotta Armee (siehe Erklärung oben im grauen Kasten) auf dem Tagesplan. Schaut man bei Tripadvisor und anderen Webseiten rein, ist die Meinung dazu sehr zweigeteilt und erstaunlich viele sind enttäuscht davon. Wir sind vor 17 Jahren hier nicht durchgekommen, insofern war es Helens Wunsch das unbedingt auf dieser Reise zu machen.

Wir nahmen einen öffentlichen Bus von der Jugendherberge zum Hauptbahnhof und stiegen dort in die Linie 306 (8 Yuan = 1.40 US$) ein. Die Fahrt zur Terrakotta Armee dauert gut eine Stunde, das das Grab außerhalb von Xi'an liegt. Wir fuhren bis zur Endstation, waren beim Aussteigen aber leicht verwirrt, denn weit und breit war kein Eingangshinweis zu sehen. Stattdessen waren wir umzingelt von kleinen Getränke- und Souvenir-Läden.

Das Grabmal liegt etwa 15 Minuten zu Fuß vom Bus-Parkplatz entfernt. Man geht durch eine Fußgängerzone und dort findet man dann auch Wegweiser zum eigentlichen Eingang. Wir wehrten die vielen Souvenirverkäufer leicht genervt ab (uns war das schon wieder etwas zu touristisch, aber die Leute müssen ja auch ihr Geld verdienen) und folgten den Schildern. Der eigentliche Eingang zum Grabmal ist mit Durchgangsbarrieren wie in der Metro versperrt und wird bewacht.

Wo kann man denn hier die Tickets kaufen? Wir waren etwas ratlos und das merkten gleich schon wieder ein paar schlaue Schurken. Der normale Eintritt für Ausländer liegt bei 150 Yuan (25US$), die regulären Karten bekommt man aber an gut versteckten Schaltern nahe der Busstation, also 15 Minuten zu Fuß zurück. Wir haben die gar nicht gesehen und waren nicht die einzigen. Jeder zweite übersieht die wohl und deswegen stehen hier am eigentlichen Eingang dann Ticketverkäufer, die mal eben 10 Yuan Kommission auf das Ticket drauf schlagen. Im Prinzip nicht viel, aber wir durften unseren Rucksack nicht mit hinein nehmen und die Schließfächer dafür lagen auch bei den offiziellen Ticketschaltern. Extrem genervt - es war schon wieder ein monster heißer Tag! - machten wir also die 15 Minuten Fußweg wieder zurück. Auf Schritt und Tritt wird man auch von Tourguides verfolgt, die für weitere 150 Yuan ihre Services anbieten. Ein einfaches "bù shì" (Nein!) reichte da zum Abwimmeln nicht und das erinnerte dann doch schon wieder an Indien. Mir reicht das ständige Einreden dann irgendwann und ich hole in solchen Momenten ein lautes "Shut up!" oder "F ... off!" raus. Helen nennt das mein Indien-Alter-Ego! ;-) Oh, well, Geduld war noch nie meine Stärke! Immerhin waren die Schließfächer für die unerlaubten Taschen und Rucksäcke kostenlos.

Unser Besuch bei der Terrakotta Armee fing also sehr nervig an, aber kaum waren wir durch die Barrieren und die Sicherheitskontrolle durch, verbesserte sich unsere Laune schlagartig. In einem Rundkino sahen wir uns erst einmal eine 15 Minuten langen Film zur Entdeckung und Geschichte der Terrakotta Armee an. Die Qualität war sehr schlecht - 8mm Schmalbandfilm statt digitale Multiversionsschau, aber daran wird bestimmt für die Zukunft schon gearbeitet.

Es gibt drei Ausgrabungshallen und ein kleines Museum. Lonely Planet empfiehlt sich erst die beiden kleineren Hallen anzuschauen und dann zum Schluss zur Grube 1 zu gehen. Wir halten uns fast nie an solche Anweisungen und sind schnurstracks zur spektakulärsten Halle gelaufen. Das Flugzeughangar-große Gebäude beherbergt vermutlich 6000 Soldaten (nur 2000 werden ausgestellt) und Pferde, die alle nach Osten blicken und bereit zur Schlacht sind. Der dreifach gestaffelten Vorhut aus Bogenschützen (Armbrust und Langbogen) folgt die Infanterie, ursprünglich mit Speeren, Schwertern, Säbeläxten und weiteren Waffen mit langem Schaft bewaffnet. Die Infanterie begleiteten einst 35 Pferdewagen, aber da sie aus Holz waren, haben sie sich längst zersetzt.

Der Andrang in der Halle hielt sich in Grenzen und unser erste Eindruck war: WOW! Wir standen da vor einem Weltwunder, dass von Menschenhand vor über 2000 Jahren erschaffen wurde. Ganz ehrlich, da bekomme ich heute beim Schreiben des Berichtes noch eine Gänsehaut! Jedes Gesicht, jeder Soldat sieht anders aus. Die Details sind einzigartig. Einfach fantastisch!

Ich hatte mein kleines, handliches Stativ dabei und obwohl es eigentlich verboten ist, packte ich es einfach aus. Dennoch wird man hier und da von den Chinesen angeschubst und jeder kämpft hier um die beste Fotoposition. Helen hatte extra unser kleines Fernglas mitgebracht und so konnten wir uns in aller Ruhe auch die Details in den Tongesichtern anschauen.

Im hinteren Teil der Halle, sah man dann live die aktuellen Ausgrabungsaktivitäten. Sämtliche Funde werden katalogisiert und im Computer gespeichert. Die meisten Figuren sind nur noch in vielen Einzelteilen zu finden, denn bereits drei Jahre nach dem Tod des Kaisers kam es zu Aufständen, und der Rebellengeneral Xiang Yu verwüstete die Grabstätte (207 v. Chr.). In mühsamer Puzzlearbeit werden die Krieger wieder zusammengesetzt. Es dauert ein Jahr, bis zwei Archäologen einen einzigen Krieger wieder ausgegraben und rekonstruiert haben. Wahnsinn!

In Grube 2 befinden sich ca. 1.300 Kriegern und Pferde. Hier sieht man fünf Soldaten aus der Nähe: einen knienden Bogenschützen, einen stehenden Bogenschützen, einen Kavalleristen mit Pferd, einen Offizier mittleren Ranges und einen General. Die Details sind beeindruckend. Gesichtsausdruck, Frisur, Rüstung und sogar das Profil der Schuhe sind einzigartig.

In Grube 3 sieht man nur etwa 70 Krieger und Pferde, dennoch ist die Halle interessant, da man genau sehen kann, wie das über Jahrtausende von Erde bedeckte Grabmal unentdeckt geblieben und beschützt war und wie schwierig es sein muss, alles auszugraben.

Im Museum findet man dann viele beeindruckende Schautafeln und Erklärungen, sowie Krieger, Waffen und die zwei bronzenen Streitwagen mit jeweils vier Zugpferden. Die beiden Gespanne in etwa halber Lebensgröße sind äußerst aufwändig hergestellt und mit zahlreichen Silber- und Goldelementen verziert. Wissenschaftler entdeckten sogar Chrom-Bestandteile in den Streitwagen. Dieses Metall wurde erst wieder am Ende des 20. Jahrhunderts zur Herstellung von korrosions- und hitzebeständigen Legierungen eingesetzt. Da kann man mal wieder sehen, das die Chinesen über Jahrtausende dem Rest der Welt technologisch überlegen waren.

Wir verbrachten insgesamt 3 Stunden in der Anlage. Wie man davon nicht beeindruckt sein kann, ist uns schleierhaft! Es ist ein unglaubliches Zeugnis dessen, was Menschen an Wundern schaffen können!


Die berühmte Terracotta Armee in Xi'an

Um 18 Uhr schließt alles hier und wir hatten gerade noch Zeit uns schnell einen Subway reinzuhauen, bevor es mit dem Bus wieder zur Jugendherberge ging. Ein langer Tag für uns und wir mussten noch für den Flug nach Shanghai packen.